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50 Jahre Innovationen in der GFS-Nachkommenprüfung

Fortschritt möglich machen !

 

Konsequent Qualität und Sicherheit anbieten - ein Rückblick

Seit 1970

Stationsprüfung Herdbuchzucht (HB)

In den Leistungsprüfungsanstalten (LPA) Haus Düsse und Frankenforst werden zwei weibliche Tiere (Prüfgruppe) pro Stammsau aus Herdbuchzuchtbetrieben auf „Station“ geprüft. BLUP-Gesamtzuchtwert ab 2004.

Seit 1980

Erbfehlerermittlung

Mit Hilfe von Erbfehlerkarten und Sauenplanerdaten werden mindestens 30-50 Würfe pro Eber auf Anomalien überprüft.

Seit 1988

Test auf Stressstabilität

Von 1988 bis 1992 Halothantest bei den Nachzuchtrassen durch Anpaarung an halothanpositive Pietrainsauen in einer Testherde; ab 1992 MHS-Gentest bei den Jungebern der Nachzuchtrassen und seit 1994 bei Pietrain. Alle Landrasse- und Edelschweineber sind reinerbig stressstabil.

Seit 1988

Stationsprüfung Kreuzung (FE)

Anpaarung der Pietrain- und Kreuzungseber an Kreuzungssauen in Ferkelerzeugerbetrieben, die aus dem LRS-Zuchtprogramm stammen;

Kennzeichnung der Ferkel durch Tätowierung; Beschickung der LPA Frankenforst. BLUP-Gesamtzuchtwert bei Pietrain ab 2004.

Seit 1989

Feldprüfung mit BLUP-Zuchtwertschätzung

Gezielte Anpaarung und Kennzeichnung der Ferkel mit nummerierten Ohrmarken oder Ohrmarkentranspondern; BLUP-Zuchtwert für den Schlachtkörperwert nach FOM und AutoFOM, sowie für die Mastleistung (Alter bei Mastende) bei durchschnittlichem Mastendgewicht. Berechnung des BLUP-Gesamtzuchtwertes ab 2004.

Seit 1995

Fruchtbarkeitsmonitoring

Mit Hilfe von Sauenplanerdaten wird die Fruchtbarkeitsleistung geprüft. Es erfolgt ein Fruchtbarkeitsmonitoring für das „GFS-Sperma“ und den Einzeleber. Bei der Berechnung der Abweichung von der mittleren Non-Return-Rate und der mittleren Wurfgröße werden folgende Einflussfaktoren berücksichtigt: Wurfnummer, Betriebseffekt, Saison und Sauenrasse. Gleichzeitig werden die Anomalien erfasst.

Mehr über das Fruchtbarkeitsmonitoring erfahren Sie hier.

Seit 2003

Erweiterte Erbfehlerermittlung

Zeitlich passend zur Geburt der Ferkel werden Erbfehlererfassungsbögen an ca. 300 Praxisbetriebe gefaxt („Fix per Fax“). Ziel ist es, pro Eber mindestens 30-50 Würfe auf Anomalien zu überprüfen.

Seit 2004

Gesamtzuchtwert Pietrain

Leistungsinformationen aus Stations- (Reinzucht und Kreuzung) und Feldprüfung (Kreuzung) fließen in eine gemeinsame Zuchtwertschätzung ein: ca. 30 % höhere Genauigkeit der Zuchtwertschätzung.

Seit 2007

Zuchtwertschätzung für Erbfehler

Das bisherige Strafpunktsystem wird durch den Erbfehlerzuchtwert abgelöst. Dieser schaltet Wurfgrößeneffekte, Umwelteinflüsse, betriebliche und saisonale Effekte aus. Dadurch können Eber mit erhöhter Erbfehlervererbung sicherer erkannt und von der Produktion ausgeschlossen werden.

Seit 2012

Wurfqualitätszuchtwertschätzung

Alle Würfe unserer Eber werden bis zum 3. Tag subjektiv auf Ausgeglichenheit, Geburtsgewichte und Vitalität der Ferkel beurteilt. Diese Daten sind Grundlage für die Zuchtwertschätzung und ermöglichen damit die Beurteilung unserer Eber im Hinblick auf diese Kriterien.

Seit 2013

Neue Eberleistungsklassen Bronze, Silber, Gold, Platin

Alle Nachkommen geprüften Eber werden in die Klassen Bronze, Silber, Gold und Platin eingestuft. Das leistungsmäßig untere Drittel der Eber wird gemerzt.

Seit 2018

Ebergeruchszuchtwert

Endstufeneber werden auf die Merkmale des Ebergeruchs hin eigenleistungsgeprüft und Zuchtwerte berechnet.

 

Seit 2020

Ferkelverlustzuchtwert

Endstufeneber werden auf die Merkmale für Ferkelvitalität geprüft und zur Zeit wird in Kooperation mit der Uni Bonn und German Genetic ein Zuchtwert dafür entwickelt.

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