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bei der GFS-Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung eG




Aktuelle Meldungen der GFS

21.02.2017

„Think Pink“ war Treffpunkt der Schweinehalter in Münster

Rund 220 Schweinehalter kamen am Freitag den 10. Februar 17 zur Vortragsveranstaltung „Think Pink“ ins Messe und Congress Centrum Halle Münsterland. Der Schweinetag Westfalen, zu dem die AGRAVIS Raiffeisen AG, der Erzeugerring Westfalen eG und die GFS – Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung eG anlässlich der Agrarunternehmertage eingeladen hatten, stand unter dem Motto „Nachhaltig wachsen“. „Toll, dass Sie alle hier sind. Wir müssen zusammenhalten  und uns austauschen, dann sind wir stark“, begrüßte Markus Posielek, Geschäftsführer der AGRAVIS Mischfutter Westfalen GmbH, die Gäste.

09.02.2017

Think Pink - Schweinetag Westfalen 2017

Im Rahmen der Agrar-Unternehmertage lädt die GFS zusammen mit der AGRAVIS Raiffeisen AG, sowie dem Erzeugerring Westfalen zu „Think Pink“ am10. Februar 17 ein. Die Veranstaltung mit dem Motto "Nachhaltig wachsen" startet um 11.00 Uhr im Grünen Saal des Congress Centrum Halle Münsterland.

23.01.2017

Vortragstagungen 2017 sehr gut besucht

Die traditionellen Vortragstagungen der Landwirtschaftskammer NRW und der GFS waren mit mehr als 400 Teilnehmern sehr gut besucht.

19.12.2016

Vortragstagungen 2017

Im Januar 2017 finden die jährlichen, gemeinsamen Vortragstagungen der LWK NRW und der GFS statt. Wir freuen uns Sie in Espelkamp (10. Januar), Kalkar (11. Januar) oder Ascheberg-Davensberg (12. Januar) begrüßen zu können.

16.12.2016

Heinsberger Schweinetag & Forum 2017

Am Mittwoch den 4. Januar findet der Heinsberger Schweinetag 2017 in Haus Sodekamp-Dohmen statt. Die Veranstaltung startet um 10:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr. 

Aktuelles




ZDS-Bonn News:

24.02.2017

"Vorsorgen" sollen immer die anderen: wie das Vorsorgeprinzip politisch missbraucht wird

Schäden für Mensch und Umwelt sollten im Voraus vermieden werden. Das gilt für Unternehmensentscheidungen ebenso wie für Gesetze. Deshalb muss für jedes Gesetz eine sozioökonomische Folgenabschätzung vorgelegt werden. Fast immer. Bei der Änderung des Tierschutzgesetzes hat die Bundesregierung geschludert. Ensprechend positiv fiel der Evaluierungsbericht zum Ausstieg aus der Kastration aus - nachdem er 10 Jahre zu spät nachgereicht wurde. Die Einschätzung der Wirtschaft liest sich indes ganz anders. Sie orientieren sich an der Praxis und der Machbarkeit. 

Der Wissenschaftsredakteur Johannes Kaufmann behauptet im Internetportal "Salonkolumnisten" gar, dass "das Vorsorgeprinzip häufig nur dann herangezogen wird, wenn es sich gegen unliebsame Innovationen in Stellung bringen lässt." Den Eindruck haben die Deutschen Schweinehalter vor dem Hintergrund des näher rückenden Ausstiegsdatums für die Kastration auch. Es fehlt am politischen Willen, den sich abzeichnenden Strukturwandel in der Schweinehaltung durch alternative Lösungen aufzufangen, heißt es in Fachkreisen. Indes bringen sich die europäischen Wettbewerber bereits in Stellung. Deren Exporte nach Deutschland florieren.
24.02.2017

"Regional" ist nicht das neue "Bio"

Immer wieder liest man, dass der Trend zu regionalen Waren, den Trend der steigenden "Bionachfrage" abgelöst haben soll. Dabei werden Produkte aus der Region gerne mit Hinweisen auf die Schonung des Klimas beworben. Dahinter steckt die Annahme, dass kurze Transportwege das Klima durch weniger C02-Ausstoß auch weniger belasten. Das kann man so nicht stehen lassen. Die Betriebsgröße scheint viel wichtiger für die C02-Bilanz zu sein. "Zur Herstellung einer bestimmten Menge an Lebensmitteln benötigt ein größerer Betrieb z. B. sehr viel weniger Energie als mehrere Kleinbetriebe für dieselbe Menge benötigen würden." (Ecology of Scale).
Es gibt viele gute Gründe für die Nachfrage nach "regionalen Produkten" (Unterstützung der heimischen Wirtschaft, Frische, Rückverfolgbarkeit, Produktqualität), aber eben nicht unbedingt die Klimaentlastung. Johann Kirchinger, Akademischer Rat am Lehrstuhl für Historische Theologie/Mittlere und Neue Kirchengeschichte der Universität Regensburg und selbständiger Landwirt in Holztraubach wagt daher eine ungewöhnliche These: "Es gibt zu viele Landwirte." Mit der Förderung der bäuerlichen Landwirtschaft würden keine ökologischen Probleme gelöst, sondern verschärft. Die Süddeutsche Zeitung hat seine Einschätzung am 22.02.2017 unter dem Titel "Die Mär vom Bauern" veröffentlicht. Die Kritik wird vermutlich nicht lange auf sich warten lassen. Aber: Selbst im Biolandbau scheinen Betriebsobergrenzen kein Thema mehr zu sein? Welche weiteren Spannungsfelder sich zwischen "Regional", "Bio" und "Klima" auftun, zeigt eine Einschätzung des Instituts für Klimafolgenforschung in Potsdam: danach müsste der internationale Handel aus Klimaschutzgründen dringend ausgebaut werden.