Sicherheit durch engmaschiges PRRS-Kontrollprogramm

GFS Standorte

Für Ferkelerzeuger ist es von großem Interesse, dass das Sperma, welches sie zur künstlichen Besamung einsetzten,  frei ist von Krankheitserregern, die die Gesundheit der besamten Sauen oder des Sauenbestandes gefährden könnten.  Um dieses zu erreichen, hat die GFS ein umfangreiches Tiergesundheitsmanagement etabliert. Es umfasst die Bereiche Tierzugänge/Quarantäne, Abschottung, Prophylaxe/Impfungen und Eber-Gesundheitsmonitoring und wird ständig weiterentwickelt. Im Bereich PRRS hat die GFS ein engmaschiges PRRS-Kontrollprogramm für alle Standorte entwickelt.

Die GFS betreibt zurzeit sechs Besamungsstationen mit zehn Standorten. Alle Standorte sind EU-zugelassen und erfüllen somit die hygienischen und produktionstechnischen Anforderungen, um Sperma EU-weit zu vertreiben. Die EU-Zulassung beinhaltet auch eine ständige tierärztliche Überwachung, ein Blutprobenmonitoring auf AK, KSP und Brucellose, sowie eine halbjährliche Kontrolle durch die zuständige Veterinärbehörde. Außerdem nimmt die GFS am Freiwilligen Verfahren zum PRRS-Monitoring in Schweinebeständen teil, welches von den Schweinegesundheitsdiensten (SGDs) in Deutschland, Belgien, Niederlande, Östereich und der Schweiz ausgearbeitet wurde und durchgeführt wird.