Quarantäne

Eberanlieferung in UV-Anhänger

Eberanlieferung in UV-Anhänger

In die Quarantänen der GFS werden  nur Eber aus Betrieben von Zuchtorganisationen aufgenommen, die regelmäßig tierärztlich überwacht werden und frei sind von AK, KSP, Brucellose, Rhinitis Athrophicans (Schnüffelkrankheit) und PRRS. Bezüglich PRRS muss entweder die komplette Herde (Stammsauen +Aufzucht) frei sein oder nur die Aufzucht, wenn sie als Satellitenaufzucht, streng getrennt von der Stammherde erfolgt. Die Jungeber dürfen nicht gegen PRRS geimpft worden sein. Vor ihrer Einstallung in die Quarantäne erfolgt eine Voruntersuchung auf PRRS-Antikörper und -Virus.

Die GFS hat 10 Quarantänestandorte, die im Alles-Rein-Alles-Raus betrieben werden. Zwei Quarantäne-Ställe sind im Umkreis der Station Fischbeck. Die anderen liegen im Umkreis der Station Ascheberg. Die Abschottungsmaßnahmen der Quarantäneställe sind auf dem gleichen Niveau wie für die Produktionsställe. Nach jedem Quarantänedurchgang wird der Stall gereinigt und desinfiziert.

Die Quarantänedauer  beträgt ca. 6 Wochen. In dieser Zeit werden die Eber zweimal auf AK, KSP, Brucellose und PRRS-Antikörper und –Virus untersucht. Außerdem erfolgen hier Maßnahmen zu Prophylaxe/ Impfungen.

Der Transport der Eber von den Quarantänestandorten zu den Produktionsställen erfolgt in GFS-eigenen Transportanhängern. Die dafür vorgesehenen Anhänger sind mit Überdrucklüftung und UV-Desinfektion der Zuluft ausgestattet. Für Transporte durch externe Unternehmen gelten die entsprechenden Vorschriften, wie für eigene Transporte.



Übersicht der Maßnahmen während der Quarantäne

Quarantaene

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